Gourmet Experience

By doener & falafel

Restaurant zur Mägd

22. Januar 2010

Restaurant zur Mägd

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Nach einer aussergewöhnlich langen Herbstpause sowie der gründlichen Erneuerung des technischen Unterbaus des Blogs (doener sei Dank) starten wir im Jahr 2010 mit italienischen Gaumenfreuden im neuen Rastaurant zur Mägd.

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Eine Splittergruppe vom Birseckerhof wirkt neu an der St. Johanns-Vorstadt mit kulinarischer Rafinesse und viel Italianità im altehrwürdigen Restaurant zur Mägd. Gleich nach dem Eintreten ergiesst sich ein italienischer Redeschwall des Kochs über uns, den wir einfach ignorieren. Obwohl das Restaurant um 20 Uhr schon ziemlich voll ist, erhalten wir umgehend Plätze an einem rundlichen Gemeinschaftstisch, wo bereits drei distinguierte Basler Italiener sitzen.

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Das Ambiente ist edel und macht einen grosszügigen Eindruck. Der Speisesaal scheint gänzlich neu möbliert und renoviert worden zu sein. Besonders gefällt die wärmende dunkle Holzbrüstung der Wände. Die komische «Bahnhofsuhr» im Buffet hat fast schon was Dali-haftes und lässt die ganze Szenerie bei genügend Weingenuss verschwommen erscheinen.

Das Personal ist gewohnt professionell und zuvorkommend, wie im Birseckerhof. Nach kurzer Zeit schon können wir unsere Bestellung aufgeben.

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falafel gönnt sich als primo Piatto rassige Pennette all’ Arrabbiata. Dazu einen Becher Bier. doener nimmt sich als primo Piatto Gamberoni saltati con Erbette e Essenza di Zafferano su Insalata. Also wie gewohnt unbescheiden. Dazu ebenfalls einen Becher Bier.

Zur Hauptspeise gibts bei falafel Ossobuco di Vitello e Risotto al Burro. Dazu wieder einen Becher Bier. Bei doener schneits als Secondo Piatto Filetto di Agnello ai Ferri con Verdure e Gratin. Plus ein Bierchen.

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Die dargebotenen Speisen schmecken ausnahmslos sehr gut. Beim Ossobuco hätte sich falafel eine etwas grössere Portion gewünscht. Die Präsentation der Speisen ist einwandfrei.

Das Zahlen klappt schnell und problemlos. Bei insgesamt CHF 132.00 kommen wir auf ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis und können das neue Restaurant zur Mägd hiermit zum Ausprobieren freigeben. Glückwunsch!

Benotung in Görpsli-Punkten

4.gif Ambiente

4.gif Essen/Genuss

4.gif Bedienung

4.gif Preis

4.gifAnzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant zur Mägd, St. Johanns-Vorstadt 29, 4056 Basel

Weblinks: www.zurmaegd.ch

Falafel & Doener

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Restaurant Rhywyera

30. Juni 2009

Restaurant Rhywiera

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Der 30. Juni ist in Basel ein saumässig heisser Tag. Leicht hitzeblöd steigen doener und falafel ins Tram und fahren Richtung Rhein… ganz in der Hoffnung, im Restaurant Rhywiera direkt am kühlen Nass ein frisches Lüftchen aufzuschnappen.

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Dem ist leider nicht so und die nette Terasse des Restaurants ist auch bereits komplett belegt beziehungsweise reserviert. Leicht mürrisch (aber ohne zu murren) zügeln wir ins Innere, was sich als gar nicht so schlecht herausstellt, ist es hier doch angenehme 0.25 Grad kühler als draussen! Im unteren Stock des Restaurants merkt man übrigens, dass ein gewisser Wert auf die Einrichtung gelegt wird. «Stilsicher» würden wir das Ambiente dennoch nicht bezeichnen. Als sich der doener im zweiten Stock auf der Toilette frisch macht, entdeckt er, dass es dort eine ganz hinreissende Stube, die sogenannte Bacchusstube, hat.

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Die Speisekarte wird uns alsdann vom netten Herrn Kellner gereicht. Nach 5 Sekunden werden wir das erste Mal nach unserer Bestellung gefragt. Nach einer weiteren Minute das zweite Mal und dann noch ein drittes Mal. Ganz schön sportlich! Der Typ scheint mit der Hitze mehr Mühe als wir zu haben. Die nervöse Nachfragerei danken wir ihm mit einem speziell exakten und langwierigen Studium der Speisekarte. Selber schuld. Nach einer Dreiviertelstunde bestellt falafel ein Salätchen zur Vorspeise und zum Hauptgang dünngeschnittenes Roastbeef mit Tartarsauce und Fritten. Für doener gibt es keine Vorspeise, doch zum Hauptgang einen Fisch an leichter Zitronensauce (Steinbuttfilet) ebenfalls mit Fritten. Getrunken werden ein paar Bierchen. Was sonst bei der Hitze? Der ganze Abend kostete um die CHF 120.00. Für unser Empfinden und in Anbetracht des Gebotenen eher viel.

Das Essen war in Ordnung, die Portionen (der Hitze angepasst) eher klein.

Benotung in Görpsli-Punkten

2.gif Ambiente

3.gif Essen/Genuss

2-3.gif Bedienung

2.gif Preis

2-3.gifAnzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant Rhywiera, Unterer Rheinweg 10, 4058 Basel

Weblinks: www.rhywyera.ch

Falafel & Doener

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Exilreport aus dem warmen Norden

15. Mai 2009

Restaurant Du Nord

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Heute abend wieder mal ein Exilreport! Und wieder mal aus Bern. Genauer gesagt aus dem warmen Norden (für Eingeweihte auch das Du Nord)… Das Haus mit dem netten Türmchen am Nordring ist nun seit einiger Zeit mit neuer Führung (Manja Greuter und Selina Negri) und mit neuer Zielgruppendefinition erfolgreich im Geschäft. Wir wollens wissen und buchen für 2 Personen auf 19.30 Uhr.

Eine warme Welle schlägt und gleich am Eingang entgegen. Der nette Herr fragt nach dem Namen und weist uns sogleich ein Tischchen beim Eingang zum Speisesaal zu. Wie nett!

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Das Interieur fällt uns positiv auf durch gedämpftes Lichtspiel an der Decke sowie zwei asiatisch anmutende Designelemente an der Wand der hinteren Schmalseite. Eine nette junge Kellnerin erkundigt sich nach unseren Wünschen. Wir lassen uns zwei Pastis bringen. Der Speisesaal ist übrigens rauchfrei.

Die Karte bietet erfreulicherweise zwei fixfertige 3- bzw. 5-Gang-Menüs mit Fleisch oder ohne Fleisch zu Preisen zwischen 45 und 55 CHF. Die Kellnerin verabreicht uns freundlicherweise zwischendurch zwei kleine Gläschen Tomatencaspaccio mit gebratenem Speck und Bort mit Kräuterbutter als Amuse-Gueule.

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Zum jetzigen Zeitpunkt (zirka 20 Uhr) ist das Restaurant übrigens nahezu voll besetzt.

Wir widmen uns wieder der Karte und ordern schliesslich folgendes Arrangement: Für doener Rindsstroganoff mit schmalen Nudeln und feiner dunkler Sauce. Auf eine Vorspeise verzichtet er mit Ausblick auf das leckere Dessertangebot. falafel nimmt zur Vorspeise einen bunten Blattsalat sowie Kalbsvoltini mit weiss-grüner Spargelbeilage zur Hauptspeise. Dazu gibts Felsenau Bier, was sonst?

Auf- und abgetragen wird im richtigen Rhythmus und der Abend verstreicht nahezu im Eiltempo. Das Essen schmeckt ausgezeichnet und wir bestellen zum Schluss noch je einen Campari Orangen Mousse, welcher ebenfalls sehr lecker ist. Alles in allem geben wir für diese Gourmet Experience im Du Nord (inklusive Espresso für doener) CHF 160.00 aus. Dies ist zwar nicht gerade wenig, doch dem Gebotenen allemal angemessen.

Wir können das Du Nord somit gerne weiterempfehlen.

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
4-5.gif Bedienung
4.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant Du Nord, Lorrainestrasse 2, 3013 Bern

Falafel & Doener

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Restaurant Parterre

Freitag, 13. März 2009

Restaurant Parterre

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An diesem Freitag entschliessen wir uns, das Restaurant Parterre an der Klybeckstrasse gleich neben der Kaserne genauer unter die Lupe zu nehmen. Schon beim Eintreten fällt uns auf: Die Bude ist ziemlich gut besucht. Im vorderen Teil lässt sich im geschmackvollen Ambiente (s. Bild) vorzüglich speisen. Doch doener und falafel zieht es in den hinteren Raum. Hinterräume haben es so in sich, wie man bekanntlich weiss. Dort ist es dunkel, noch überfüllter als im vorderen Teil und irgendwie schmuddelig. Die Bedienung streckt uns wortlos und halb abgewandt unvermittelt die Speisekarte unter die Nase. Dann werden auch noch die Essensreste unserer Vorgänger abgeräumt und der erfolgreichen Gourmet Experience steht nun nichts mehr im Wege …

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falafel bestellt sich eine Portion Bündner Capuns mit Pilzragout als Beilage (CHF 26.00). doener ordert gebratene Lammracks mit Rosmarin-Honigkruste an Bratenjus mit Walnussspätzli und Ratatouille aus Wintergemüse (CHF 34.00). Dazu wird Bier getrunken. Die drei Capuns auf falafels Teller schmecken ausgezeichnet. doeners Lammracks munden ebenfalls, doch hat er schon besseres Lamm gegessen. Der Preis bewegt sich im vernünftigen Rahmen und wir können eine insgesamt knapp positive Bilanz ziehen. Einzig die Bedienung fällt etwas ab. Es ergeht somit folgende Bewertung:

Benotung in Görpsli-Punkten

3.gif Ambiente

4.gif Essen/Genuss

2.gif Bedienung

4.gif Preis

3.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Klybeckstrasse 1b, 4057 Basel
Weblinks

Falafel & Doener

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Restaurant ohne Namen

Freitag, 13. Februar 2009

Restaurant ohne Namen Gastronomia Sicura

Beim gelegentlichen Vorbeifahren ist die Location, deren Name wirklich nirgends angeschrieben steht, schon des öftern aufgefallen. Sie befindet sich an der Solothurnerstrasse gleich gegenüber der Einmündung Meret Oppenheim-Strasse. Von aussen betrachtet sieht das Restaurant ohne Namen mehr wie ein kleiner Quartierladen mit Fleischtheke denn wie ein Gourmet-Tempel aus. Doch vor der Theke hat es zusätzlich ein paar Tische und in der Auslage lassen sich frisch zubereitete italienische Antipasti ausmachen.

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Nun, da wir uns stets von der Neugier leiten lassen, geht es an diesem Abend ins Restaurant ohne Namen. Der äussere Eindruck hat denn auch nicht getäuscht und wir besetzen umgehend den Tisch direkt vor der Theke mit den vielen Antipasti. Ausser uns sind noch zwei Kids da, welche gerade Teller mit unterschiedlichen Esswaren drauf verzehren. Die Einrichtung ist sehr einfach gehalten. Der Ventilator an der Wand ist wohl noch der schönste Einrichtungsgegenstand. Trotzdem ist der Laden interessant und könnte gerade so gut auch in irgend einer Seitengasse Manhattans liegen. So würde es nicht erstaunen, träfe man hier Tony Soprano mit seinen Kumpels an… Hinter dem grossen Schaufenster sitzend hat man im übrigen beste Aussicht auf die wohl bescheuertste, da extrem gefährlliche, Strassenkreuzung der Stadt. So rechnen wir jederzeit damit, dass es nächstens kracht.

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Die in der Theke feil gebotenen Antipasti lassen auf selbstgemachte italienische Kochkunst schliessen. Die französischsprachige Kellnerin, scheinbar alleine im Restaurant, zählt auf, was es Essbares gibt und verschwindet wieder hinter einem Vorhang, nachdem falafel ein Gericht mit zwei verschiedenen Teigwarensorten und doener ein Gericht mit Pouletfleich an Paprikasauce mit Reis bestellt haben.

Das Essen mundet, wie bereits vermutet, ausgezeichnet. Doch war, wie sich nun herausstellt, nicht eine italienische Nonna am Werke, sondern ein kleiner (ebenfalls französischsprachiger) Mann, der nach der Zubereitung unserer Mahlzeit wohl bereits seinen Feierabend am Nachbartisch genoss. Gekostet hat das Essen inklusive je zweier Bierchen laue CHF 34.00. Ein Preis, der sich wahrlich sehen lassen kann!

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Solothurnerstrasse auf Höhe Meret Oppenheim-Strasse, 4053 Basel

Falafel & Doener

P.S.: Besucht man das Restaurant ohne Namen an einem Freitag, so empfiehlt sich ein Besuch im gemütlichen Artstübli gleich vis-à-vis!

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Restaurant Signori

Freitag, 5. Dezember 2008

Restaurant Signori

Am heutigen Winterabend herrscht in Basel ein wirkliches Sauwetter. Auf dem Weg vom Bahnhof SBB zum Restaurant Signori werden wir regelrecht abgeduscht. Drinnen, im Signori, tut sich noch nicht viel, lediglich ein einziger langer Tisch ist mit den ersten Gästen des Abends besetzt. (Ursprünglich wollten wir nochmals einen Versuch beim Jay’s machen, fanden dann aber die Streichholzschachtel mit der geheimen Telefonnummer nicht mehr… zu schade!)

Wir bekommen einen kleinen Zweiertisch für Raucher zugeteilt. Dieser steht direkt neben einer lustigen Säule mit bunter Keramik und eingesetzten Spiegelstückchen. Uns kommt das spanisch vor: Ist das nun ein italienisches, ein französisches oder ein orientalisches Restaurant??? Die Toilettenanlage macht ganz klar auf französische Brasserie (Milchglasscheiben, Frostfolien etc.) und ist im übrigen fast sehenswerter als das Restaurant selbst. Name und Logo mit herzigem Capeletti-Motiv deuten eher auf eine italienische Herkunft hin und die besagten Spiegelstückchen im Zusammenspiel mit den vielfarbigen Keramiken lassen eine arabische Provenienz vermuten. Von der Decke des Speisesaals hängen mehrere grosse Kronleuchter, welche dem Ambiente eine warme und gemütliche Ausstrahlung verleihen. Ausserdem finden sich weitere Keramikarbeiten mit mosaikartigen Mustern an mehreren Wänden wieder.

Zwischenzeitlich (nach etwa einer Stunde) hat sich das Restaurant gefüllt und die letzten Plätze sind vergeben. Die weibliche Bedienung ist schnell und freundlich. Umgehend erhalten wir die Karte und können aus einem wohltuend kleinen aber feinen Angebot von Speis und Trank wählen.

doener gibt sich heute folgendes: Ein wohlschmeckendes Süppchen mit Meeresfrüchten zur Vorspeise, dann ein Entrecôte auf Tomatenpüree mit Bratkartoffeln als Beilage zur Hauptspeise und Castagnetta (warmer Kastanienkuchen) mit Honigglace zum Dessert. falafel gönnt sich feine Bruschette mit schwarzer Olivenpaste und gehackten Tomaten als Vorspeise, zur Hauptspeise Saltimbocca mit Risotto und Blattspinatbeilage und ein Zwetschgensorbet zum Dessert. Getrunken wurde Bier unbekannter Marke sowie zwei Espressi.

Unser Urteil zum Essen fällt ziemlich bescheiden aus: doeners Gourmet Experience in Sachen Geschmack und Zubereitung war höchstens durchschnittlich und kaum der Rede wert. falafel hat dem nichts hinzuzufügen, was ebenfalls Bände spricht. Für insgesamt rund CHF 155.00 hätten wir etwas mehr des Guten erwartet.

Zum Ausklang des Abends schauen wir noch kurz im neuen artstübli an der Solothurnerstrasse 6 vorbei. Coole Location, weiter so!

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Güterstrasse 183, 4053 Basel

Weblinks
http://www.restaurantsignori.ch

Falafel & Doener

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China Restaurant Lotus Garden

Freitag, 14. November 2008

China Restaurant Lotus Garden

Epilog: Nun, eigentlich sollte es an diesem Freitag Abend zum Inder Jay’s in der St. Johanns-Vorstadt gehen. Doch auch der zweite Versuch von Gourmet Experience, dem Jay’s einen Besuch abzustatten endete bereits wenige Zentimeter hinter der Türschwelle. In einem noch völlig leeren Restaurant wurde uns klar gemacht, dass alle Plätze reserviert seien und am Wochenende eine Voranmeldung dringlichst empfehlenswert sei. Als Wiedergutmachung wurde uns von der untröstlichen Kellnerin ein offenbar streng gehütetes Geheimnis anvertraut: eine Streichholzschachtel mit der aufgedruckten Telefonnummer. Danke, hätten wir sonst nie raus bekommen…

Also auf zum Italiener Da Gianni am St. Johanns-Platz. Das Da Gianni war noch nie auf unserer Liste und ist dennoch stadtbekannt für seine exquisiten Pizzen und somit eine valable Alternative zum Jay’s. Genau was wir beide jetzt brauchten. Nur, auch im guten alten Da Gianni sind alle Plätze vergeben. Verdammi, soll einer doch sagen, dem Gastrogewerbe laufe es nicht! Auch die Finanzkrise scheint keinen Einfluss auf Restaurantbesuche zu haben und überhaupt macht es den Eindruck, die ganze Stadt Basel wolle mit antizyklischem Verhalten die (Gast)wirtschaft retten!?

Etwas gereizt entschliessen wir uns fürs China Restaurant Lotus Garden. Es befindet sich ebenfalls am St. Johanns-Platz und war während unseren 10 Jahren im Quartier niemals Ziel eines Besuchs. Und siehe da…

Das Restaurant ist an diesem Abend gar nicht schlecht besucht und hat tatsächlich noch zwei freie Plätze. Wir werden freundlich an einen Tisch geführt. Die Location ist unspektakulär, aber gemütlich eingerichtet. Die Speisekarte ist typisch chinesisch reichhaltig und macht einem die Auswahl nicht eben leicht (viele Seiten mit durchnummerierten Speisen).

falafel und doener bestellen sich beide zur Vorspeise eine chinesiche Suppe. Zur Hauptspeise gibt es für falafel Rindfleisch und für doener Huhn mit Zitronen-Hongisauce. Beide bestellen gebratenen Reis als Beilage. Getrunken wird ein chinesisches Bier sowie Jasmintee. Das Essen ist wirklich lecker und es gibt (abgesehen von einem quengelnden Kind im selben Raum) absolut nichts auszusetzen. Gekostet hat alles zusammen rund CHF 100.00 und ist somit ziemlich preiswert. Die Bedienung (teils chinesisch, teils einheimisch) ist nett und zuvorkommend. Alles so wie es sein muss.

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: St. Johanns-Platz 20, 4056 Basel

Weblinks
http://www.lotus-garden.ch

Falafel & Doener

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Restaurant boo – a way to asia

Freitag, 10. Oktober 2008

Restaurant boo – a way to asia

Jetzt ist endlich mal wieder Asian Cooking angesagt. Das boo an der Klybeckstrasse 86 macht von aussen einen eher unscheinbaren Eindruck. Generell kann man ja sagen, dass wir mit Asian Cooking im Verlauf der bisherigen Gourmet Experiences überdurchschnittlich gut gefahren sind. Der Asian Way of Life entspricht unseren leckerbissigen Vorstellungen vom Essen. «a way to asia» lautet denn auch die Tagline vom boo. Lassen wir uns deshalb überraschen an diesem herbstmilden Abend im Kleinbasler Klybeck …

Unter Michelangelos «Creation of Adam» nehmen wir unsere Plätze gleich angrenzend zur Küche ein. Dort kann man den Thai-Köchen beim Hantieren mit den Woks zuschauen und sich an den lustigen Häubchen freuen, die sie tragen. Die Bedienung ist äusserst nett und nach längerem hin und her entscheiden wir uns für folgende Konstellation:

doener gibt sich zur Vorspeise Tom Kha Kai (so ne Suppe) und zur Hauptspeise Thai-Nudeln. falafel bestellt F-Rollen (Frühlingslollen) zur Vorspeise und ein Rotes Curry mit Rindfleisch zur Hauptspeise. Getrunken wird das hinlänglich bekannte Singha-Bier. Anschliessend keine Espressi und kein Dessert, da uns heute mal nicht danach zumute ist.

Nun, es hat uns sehr gut geschmeckt. Die Tatsache, dass doener seine Vorspeise erst bekommt, als falafel bereits alle F-Rollen verdrückt hat, gibt natürlich Punkteabzug bei der wirklich netten Bedienung. Dass sich falafel an einer superscharfen Gewürzschote die linke Zungenseite verbrennt, jedoch nicht. Das Ambiente ist in Lieblosigkeit gehalten, was aber nicht weiter stört. Das Essen kommt auf insgesamt CHF 73.80 zu stehen.

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
3.gif Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Klybeckstrasse 86, 4057 Basel

Falafel & Doener

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Restaurant Gundeldingerhof

Freitag, 29. August 2008

Restaurant Gundeldingerhof

Nach Haltestelle, Restaurant «zem Ilp», Restaurant Wanderruh, Restaurant Soi 100 Thai und Restaurant Spatz/Skandal Bar führt die Gourmet Experience an diesem Freitag in den Gundeldingerhof, wiederum im gleichnamigen Quartier Gundeldingen. Der Gundeldingerhof besitzt seit Jahren einen ausgezeichneten Ruf, hatte in vergangenen Jahren auch schon mal 16 Gault Millau Punkte gesammelt und wird seit einigen Monaten von einem neuen Team geführt. Genau die richtige Zeit also, das doener & falafel eine kritische Beurteilung vornehmen…

Seit falafels Frankreichreise ist Pastis bei eben diesem schwer angesagt. Also gibt es als Apéritif 2 süffige Gläschen davon (CHF 8.50). Der «Thunfisch mit Sesamkruste, japanischem Gurkensalat und Wasabi Mayonnaise» (CHF 20.00) zur Vorspeise bringt falafel von Beginn weg ins Schwärmen. Als Hauptgang verzehrt er dann die «Sommertrüffel-Ricottagnocchi mit feinen Bohnen, Eierschwämmchen und Tomatenragout» (CHF 35.00), welche ebenfalls sehr gut waren. Der doener bestellt sich «In Curry grillierte Crevetten mit Melonensalat an Curry-Vanille-Vinaigrette» zur Vorspeise. Der Hauptgang wird zum «Hirschentrecôte mit Auberginenpürree, Cherrytomaten-Confit und Rollgerste». Speziell das Hirschchen ist sehr gut! Getrunken wird das äusserst feine Bier «Käppelijoch» der besten aller besten Basler Brauereien – der Ueli-Brauerei. Das Wetter an diesem Hochsommerabend ist sehr schön und warm, sodass im Innenhof gespiesen werden kann. Leider scheint die Bedienung diese Tatsache zuweilen zu vergessen und taucht nur noch ganz sporadisch dort auf, weshalb die Zeit für eine Nachspeise nicht mehr reicht. Schade! Aber 2 Espressi müssen noch rein, was denn auch klappt.

Diese GE hat CHF 148.00 gekostet und das Essen war sehr gut. Die Atmosphäre des Restaurants ist mit der schlichten, in weiss gehaltenen Einrichtung angenehm. Einzig die in der Stadt heiss diskutierten Monoblock-Plastikstühle im Innenhof fallen, trotz guter Polsterung, etwas aus dem ästhetischen Rahmen.

Benotung in Görpsli-Punkten

3.gif Bedienung
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Ambiente
4-5.gif
Essen/Genuss
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Preis
4.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Hochstrasse 56, 4053 Basel

Weblinks
http://www.gundeldingerhof.ch

Falafel & Doener
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Restaurant Platanenhof revisited

Freitag, 18. Juli 2008

Restaurant Platanenhof

Das gute alte Restaurant Platanenhof im minderen Basel erhielt vor zwei Jahren lediglich mickrige 3 von 5 Görpsli-Punkten. Die damalige Service Crew machte einen reichlich bekifften Eindruck und war zu keinerlei Höchstleistungen im Stande. Am heutigen Abend ist aber alles ganz anders…

Das Wetter ist sommerlich. Bei unserer Ankunft sitzen schon reichlich Gäste unter Platanen an den Tischen. Blitzartig erkundigt sich der äusserst agile Kellner nach unseren Wünschen. Er soll uns zwei Pastis (Pernod) bringen und schwirrt sogleich von dannen.

Gemütlich eingestimmt lassen wir uns zweimal Salade Chèvre chaud mit Salatbouquet bringen: sehr fein hergerichtet und mit einem etwas sonderbaren streichbaren Geisskäslein versehen. Dennoch sehr lecker und genau nach unserem erlesenen Geschmack. Zur allgemeinen Auflockerung spielt ein anwesendes Musikerduo ein recht kurzes Set einer ganz bestimmten südamerikanischen Musikgattung. doener verkündet sogleich, es handle sich um Bossa Nova.

Weiter gehts mit gebratenen Kalbsleberli (Natura) und Nudelbeilage bei falafel. doener gönnt sich ein Forellenfilet. Getrunken wurde im Anschluss an die beiden Pernods Bier unbekannter Marke sowie mehrere Espressi. Geschmeckt hats wunderbar. Gekostet hats tutti quanti zirka CHF 140.00. Wir verzeichnen eine Verbesserung um satte 20% bezüglich der möglichen Maximalpunktwertung. Bravo und hang on to that spirit würde jetzt Kris Kristofferson ins Mikro schreien!

Benotung in Görpsli-Punkten

4-5.gif Bedienung
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Ambiente
4-5.gif
Essen/Genuss
4.gif
Preis
4.gif
Anzahl Görpsli total

Adresse: Klybeckstrasse 241, 4057 Basel

Weblinks
http://www.platanenhof-basel.ch

Falafel & Doener
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