Restaurant Tapadera
Freitag, 9. März 2007
Restaurant Tapadera
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Nach getaner Arbeit (falafel) und einer ganzen Woche Faulenzen (doener) traf man sich letzten Freitag ganz unauffällig in der Nähe der Markthalle Basel, um anschliessend im Tapadera einzukehren.
Das Tapadera ist wohl Basels grösster mexikanischer Fresstempel und dementsprechend stets gut besucht. Ohne Reservation gelingt es uns nur gerade knapp, einen freien Tisch ausfindig zu machen.
Das Ambiente wirkt etwas heruntergewirtschaftet und abgenutzt, irgendwie auch gutbürgerlich. Ebenso das Gästespektrum. Ziemlich mixed halt. Parallelen zum Gambrinus sind nicht ganz zu verleugnen. In diesem Fall nicht ganz mein Geschmack (falafel). Aber lassen wir uns erst mal über das Essen aus…
Da alle Vorspeisen ziemlich deftig daherkommen und die meisten Hauptspeisen inklusive grossem Salat geliefert werden, erscheint uns die Wahl einer solchen als riskantes Unterfangen, haben wir doch beide nicht gerade Heisshunger. Wir entscheiden uns gegen die Vorspeise und bestellen 2 x Tortilla Ranchero mit allerlei mexikanischem Inhalt wie Avocado, scharfer roter Sauce etc. Das ganze sieht aus wie eine riesengrosse Wurst (fast 30 cm lang!) und schmeck sehr fein. doener beklagt sich mehrfach über die “verdammt scharfe” rote Sauce. Die Sauce ist wirklich scharf und wir fragen uns, wieso die Kellnerin wissen wollte, ob wir zum Essen noch zusätzlich scharfe Sauce möchten??? Der Salat als Beilage (allerdings vorab serviert) ist ebenfalls ziemlich gross, schön hergerichtet und mundet gut. Getrunken wird Bier (doener) und Coke (falafel) sowie abschliessend zwei Espressi.
Die Bedienung ist schnell, unkompliziert (dutzt uns sofort) und sicherlich genau richtig im Umgang mit der weiter oben beschriebenen Klientel.
Was haben wir für die Gourmet Experience in der Tapadera denn nun hingelegt? Es war was um die CHF 100 total, also ganz in Ordnung. Wirklich.
Benotung in Görpsli-Punkten
Ambiente
Essen/Genuss
Bedienung
Preis
Anzahl Görpsli total
Eignung für Digital Bohemians: Überhaupt nicht.
Fazit: Ein bisschen wischiwaschi. Das Essen war aber gut. (falafel)
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