Gourmet Experience

By doener & falafel

Archive for the 'Gourmet' Category

Restaurant Minamoto

30. April 2010

Restaurant Minamoto

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Das Restaurant Minamoto befindet sich beim Badischen Bahnhof gleich neben dem Kino Royal. Schon seit langem war wieder mal eine japanische Location fällig… Beim Eintreten fällt uns sogleich das schlichte und ästhetische Interieur auf. Einfache, klare und kantige Formen mischen sich mit angenehm leicht abgedämpftem Licht im Hauptraum. Wir nehmen direkt an der Fensterfront zum Badischen Bahnhof hin Platz. In der Abenddämmerung ist das ganz schön gemütlich.

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Sogleich werden wir von der netten Bedienung begrüsst und nach unseren Wünschen gefragt. Wir bitten noch um etwas Zeit, damit wir die Speisekarte in Ruhe studieren können. Auch hier ist das Design schlicht, einfach und übersichtlich gehalten.

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döner versucht sich an California rolls (Mango/Thunfisch Sushi) als Vorspeise. Danach gibts Minamoto-Don zur Hauptspeise: Gewürfeltes Rindsentrecôte mit japanischer Zwiebelsauce und Reis sowie einem Hauch Essig-Ingwer. Danach Chili-Cranberry-Chocolate Glacé zum Dessert.

falafel gönnt sich Sashimi vom Thunfisch/Lachs gemischt als Vorspeise. Zur Hauptspeise probiert er Kunsei-Maguro-Don: Sesamreis mit auf Kirschbaumholz à la minute geräuchertem rohem Thunfisch, mariniert in Sojasauce, mit getrockneten Algenblättern, Chili, Wasabi und feinen Lauchstreifen. Als Dessert kriegt er eine leckere Café-Ristretto Glacé.

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Sashimi vom Thunfisch/Lachs gemischt

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Kunsei-Maguro-Don

Getrunken werden je 3 japanische Bierchen Kirin Ichiban und je 1 Espresso.

Zum Abschluss gibts noch je 1 grünes Minze-Bonbon.

Die von uns getesteten Speisen haben alle ausnahmslos sehr gut geschmeckt. Wir sind begeistert von der exzellenten japanischen Küche, die das Minamoto auf die Teller seiner Gäste zaubert. Kompliment auch an die Hintermannschaft und an die Bedienung. Einziger Schönheitsfehler: Sowohl die Vor- als auch die Hauptspeise wurde uns verkehrt herum serviert.

Für total CHF 140.00 kommen wir zu einem sehr feinen japanischen Essen, an dem es nichts auszusetzen gibt.

Somit können wir das Restaurant Minamoto weiterempfehlen. Gratulation!

Benotung in Görpsli-Punkten

4-5.gifAmbiente

5.gifEssen/Genuss

4-5.gifBedienung

4-5.gif Preis

4-5.gifAnzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant Minamoto, Schwarzwaldallee 179, 4058 Basel

Weblinks: www.minamoto-restaurant.ch

Falafel & Doener

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Ristorante la Vela

11. März 2010

Ristorante la Vela

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An einem 11. März, an dem es scheint, als würde es gar nie mehr wärmer werden und erneut Schnee liegt, treffen sich doener und falafel in Sachen GE beim Ristorante la Vela am Steinenring 60. Nach einer neckischen Schneeballschlacht zum Auftakt und einem einführenden Abstecher ins wirklich schlimm verrauchte Templum gleich nebenan, solls dann endlich losgehen.

Das Restaurant weckt ferne Kindheitserinnerungen, denn es hatte doeners Meinung nach früher den Namen eines Tieres (welchen Tieres???). Und da der Zoologische Garten ganz nah ist, hat sich dies offenbar schon in jungen Jahren ins Fladenbrot von doener eingebrannt.

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Aussenansicht

Das Ristorante befindet in einem schönen Stadtgebäude alter Bauart und macht zumindest von aussen noch heute einen guten Eindruck. Innen scheint die Zeit jedoch stehen geblieben zu sein. Mit durchaus eigenwilligem Gestaltungsdrang wurde vieles arg verschlimmbessert. Auf die verwaschenen weinroten Gardinen hätten sie besser ganz verzichtet, dafür die Raufaserwände mit einer anderen Farbe als gelb gestrichen.

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Innenansicht

Doch kommen wir zu Bedienung und zum Essen. Ein sehr zuvorkommender und zur Inneneinrichtung passender Chef de Service nimmt freundlich unsere Bestellung auf. Für falafel notiert er sich eine Minestrone zur Vorspeise (CHF 7.50) und als Hauptgang Scaloppine ai Porcini (CHF 29.50).  Für doener gibt es eine Stracciatella (CHF 7.50) zur Vorspeise – richtig, zur Vorspeise, denn das ist im la Vela eine Bouillon mit Ei – und zum Hauptgang feine Moules an einer Weissweinsauce (CHF 29.50). Eglifilet Knüspirli im leckeren Bierteig (eine alte la Vela Spezialität, siehe Bild) wären hier eine valable Alternative gewesen. Als Getränk wie immer je zwei Bierchen. Uns beiden schmeckt die Vorspeise und der Hauptgang sehr gut. Und ein Highlight folgt noch beim Dessert! Denn da bestellt sich falafel eine Iglu-Glacé und für doener gibt es – allerdings erst nach eingehender Abklärung wirklich ernster Absichten durch den Chef de Service – den bekannten Wonder-Bibi (siehe Bild). Beide Desserts sind gourmettechnisch natürlich nicht erwähnenswert, da es sich hierbei um simple Tiefkühlprodukte mit vielen hübschen Eiskristallen drauf handelt. Der Wonder-Bibi kann aber mit seiner eleganten Form punkten.

Eglifilet Knüspirli

Eglifilet Knüspirli ???

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Wonder-Bibi

Das Zahlen klappt nur nach mehrfachem hartnäckigem Nachfragen. Der Chef de Service schafft es übrigens auch nicht mehr, die bestellten Espressi rechtzeitig zu liefern. Insgesamt eine Gourmet Experience mit fahlem Nachgeschmack. Für höhere Gourmetfreuden können wir das la Vela somit nicht empfehlen. Schade eigentlich…

Benotung in Görpsli-Punkten

2-3.gifAmbiente

3-4.gif Essen/Genuss

3-4.gifBedienung

3-4.gifPreis

3.gifAnzahl Görpsli total

Adresse: Ristorante La Vela, Steinenring 60, 4051 Basel

Weblinks: www.la-vela.ch

Falafel & Doener


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Restaurant zur Mägd

22. Januar 2010

Restaurant zur Mägd

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Nach einer aussergewöhnlich langen Herbstpause sowie der gründlichen Erneuerung des technischen Unterbaus des Blogs (doener sei Dank) starten wir im Jahr 2010 mit italienischen Gaumenfreuden im neuen Rastaurant zur Mägd.

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Eine Splittergruppe vom Birseckerhof wirkt neu an der St. Johanns-Vorstadt mit kulinarischer Rafinesse und viel Italianità im altehrwürdigen Restaurant zur Mägd. Gleich nach dem Eintreten ergiesst sich ein italienischer Redeschwall des Kochs über uns, den wir einfach ignorieren. Obwohl das Restaurant um 20 Uhr schon ziemlich voll ist, erhalten wir umgehend Plätze an einem rundlichen Gemeinschaftstisch, wo bereits drei distinguierte Basler Italiener sitzen.

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Das Ambiente ist edel und macht einen grosszügigen Eindruck. Der Speisesaal scheint gänzlich neu möbliert und renoviert worden zu sein. Besonders gefällt die wärmende dunkle Holzbrüstung der Wände. Die komische «Bahnhofsuhr» im Buffet hat fast schon was Dali-haftes und lässt die ganze Szenerie bei genügend Weingenuss verschwommen erscheinen.

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Das Personal ist gewohnt professionell und zuvorkommend, wie im Birseckerhof. Nach kurzer Zeit schon können wir unsere Bestellung aufgeben.

falafel gönnt sich als primo Piatto rassige Pennette all’ Arrabbiata. Dazu einen Becher Bier. doener nimmt sich als primo Piatto Gamberoni saltati con Erbette e Essenza di Zafferano su Insalata. Also wie gewohnt unbescheiden. Dazu ebenfalls einen Becher Bier.

Zur Hauptspeise gibts bei falafel Ossobuco di Vitello e Risotto al Burro. Dazu wieder einen Becher Bier. Bei doener schneits als Secondo Piatto Filetto di Agnello ai Ferri con Verdure e Gratin. Plus ein Bierchen.

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Die dargebotenen Speisen schmecken ausnahmslos sehr gut. Beim Ossobuco hätte sich falafel eine etwas grössere Portion gewünscht. Die Präsentation der Speisen ist einwandfrei.

Das Zahlen klappt schnell und problemlos. Bei insgesamt CHF 132.00 kommen wir auf ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis und können das neue Restaurant zur Mägd hiermit zum Ausprobieren freigeben. Glückwunsch!

Benotung in Görpsli-Punkten

4.gifAmbiente

4.gifEssen/Genuss

4.gifBedienung

4.gif Preis

4.gifAnzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant zur Mägd, St. Johanns-Vorstadt 29, 4056 Basel

Weblinks: www.zurmaegd.ch

Falafel & Doener

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Restaurant Rhywyera

30. Juni 2009

Restaurant Rhywiera

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Der 30. Juni ist in Basel ein saumässig heisser Tag. Leicht hitzeblöd steigen doener und falafel ins Tram und fahren Richtung Rhein… ganz in der Hoffnung, im Restaurant Rhywiera direkt am kühlen Nass ein frisches Lüftchen aufzuschnappen.

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Dem ist leider nicht so und die nette Terasse des Restaurants ist auch bereits komplett belegt beziehungsweise reserviert. Leicht mürrisch (aber ohne zu murren) zügeln wir ins Innere, was sich als gar nicht so schlecht herausstellt, ist es hier doch angenehme 0.25 Grad kühler als draussen! Im unteren Stock des Restaurants merkt man übrigens, dass ein gewisser Wert auf die Einrichtung gelegt wird. «Stilsicher» würden wir das Ambiente dennoch nicht bezeichnen. Als sich der doener im zweiten Stock auf der Toilette frisch macht, entdeckt er, dass es dort eine ganz hinreissende Stube, die sogenannte Bacchusstube, hat.

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Die Speisekarte wird uns alsdann vom netten Herrn Kellner gereicht. Nach 5 Sekunden werden wir das erste Mal nach unserer Bestellung gefragt. Nach einer weiteren Minute das zweite Mal und dann noch ein drittes Mal. Ganz schön sportlich! Der Typ scheint mit der Hitze mehr Mühe als wir zu haben. Die nervöse Nachfragerei danken wir ihm mit einem speziell exakten und langwierigen Studium der Speisekarte. Selber schuld. Nach einer Dreiviertelstunde bestellt falafel ein Salätchen zur Vorspeise und zum Hauptgang dünngeschnittenes Roastbeef mit Tartarsauce und Fritten. Für doener gibt es keine Vorspeise, doch zum Hauptgang einen Fisch an leichter Zitronensauce (Steinbuttfilet) ebenfalls mit Fritten. Getrunken werden ein paar Bierchen. Was sonst bei der Hitze? Der ganze Abend kostete um die CHF 120.00. Für unser Empfinden und in Anbetracht des Gebotenen eher viel.

Das Essen war in Ordnung, die Portionen (der Hitze angepasst) eher klein.

Benotung in Görpsli-Punkten

2.gif Ambiente

3.gif Essen/Genuss

2-3.gif Bedienung

2.gif Preis

2-3.gifAnzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant Rhywiera, Unterer Rheinweg 10, 4058 Basel

Weblinks: www.rhywyera.ch

Falafel & Doener

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Exilreport aus dem warmen Norden

15. Mai 2009

Restaurant Du Nord

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Heute abend wieder mal ein Exilreport! Und wieder mal aus Bern. Genauer gesagt aus dem warmen Norden (für Eingeweihte auch das Du Nord)… Das Haus mit dem netten Türmchen am Nordring ist nun seit einiger Zeit mit neuer Führung (Manja Greuter und Selina Negri) und mit neuer Zielgruppendefinition erfolgreich im Geschäft. Wir wollens wissen und buchen für 2 Personen auf 19.30 Uhr.

Eine warme Welle schlägt und gleich am Eingang entgegen. Der nette Herr fragt nach dem Namen und weist uns sogleich ein Tischchen beim Eingang zum Speisesaal zu. Wie nett!

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Das Interieur fällt uns positiv auf durch gedämpftes Lichtspiel an der Decke sowie zwei asiatisch anmutende Designelemente an der Wand der hinteren Schmalseite. Eine nette junge Kellnerin erkundigt sich nach unseren Wünschen. Wir lassen uns zwei Pastis bringen. Der Speisesaal ist übrigens rauchfrei.

Die Karte bietet erfreulicherweise zwei fixfertige 3- bzw. 5-Gang-Menüs mit Fleisch oder ohne Fleisch zu Preisen zwischen 45 und 55 CHF. Die Kellnerin verabreicht uns freundlicherweise zwischendurch zwei kleine Gläschen Tomatencaspaccio mit gebratenem Speck und Bort mit Kräuterbutter als Amuse-Gueule.

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Zum jetzigen Zeitpunkt (zirka 20 Uhr) ist das Restaurant übrigens nahezu voll besetzt.

Wir widmen uns wieder der Karte und ordern schliesslich folgendes Arrangement: Für doener Rindsstroganoff mit schmalen Nudeln und feiner dunkler Sauce. Auf eine Vorspeise verzichtet er mit Ausblick auf das leckere Dessertangebot. falafel nimmt zur Vorspeise einen bunten Blattsalat sowie Kalbsvoltini mit weiss-grüner Spargelbeilage zur Hauptspeise. Dazu gibts Felsenau Bier, was sonst?

Auf- und abgetragen wird im richtigen Rhythmus und der Abend verstreicht nahezu im Eiltempo. Das Essen schmeckt ausgezeichnet und wir bestellen zum Schluss noch je einen Campari Orangen Mousse, welcher ebenfalls sehr lecker ist. Alles in allem geben wir für diese Gourmet Experience im Du Nord (inklusive Espresso für doener) CHF 160.00 aus. Dies ist zwar nicht gerade wenig, doch dem Gebotenen allemal angemessen.

Wir können das Du Nord somit gerne weiterempfehlen.

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
4-5.gif Bedienung
4.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Restaurant Du Nord, Lorrainestrasse 2, 3013 Bern

Falafel & Doener

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Restaurant Parterre

Freitag, 13. März 2009

Restaurant Parterre

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An diesem Freitag entschliessen wir uns, das Restaurant Parterre an der Klybeckstrasse gleich neben der Kaserne genauer unter die Lupe zu nehmen. Schon beim Eintreten fällt uns auf: Die Bude ist ziemlich gut besucht. Im vorderen Teil lässt sich im geschmackvollen Ambiente (s. Bild) vorzüglich speisen. Doch doener und falafel zieht es in den hinteren Raum. Hinterräume haben es so in sich, wie man bekanntlich weiss. Dort ist es dunkel, noch überfüllter als im vorderen Teil und irgendwie schmuddelig. Die Bedienung streckt uns wortlos und halb abgewandt unvermittelt die Speisekarte unter die Nase. Dann werden auch noch die Essensreste unserer Vorgänger abgeräumt und der erfolgreichen Gourmet Experience steht nun nichts mehr im Wege …

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falafel bestellt sich eine Portion Bündner Capuns mit Pilzragout als Beilage (CHF 26.00). doener ordert gebratene Lammracks mit Rosmarin-Honigkruste an Bratenjus mit Walnussspätzli und Ratatouille aus Wintergemüse (CHF 34.00). Dazu wird Bier getrunken. Die drei Capuns auf falafels Teller schmecken ausgezeichnet. doeners Lammracks munden ebenfalls, doch hat er schon besseres Lamm gegessen. Der Preis bewegt sich im vernünftigen Rahmen und wir können eine insgesamt knapp positive Bilanz ziehen. Einzig die Bedienung fällt etwas ab. Es ergeht somit folgende Bewertung:

Benotung in Görpsli-Punkten

3.gif Ambiente

4.gif Essen/Genuss

2.gif Bedienung

4.gif Preis

3.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Klybeckstrasse 1b, 4057 Basel
Weblinks

Falafel & Doener

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Restaurant ohne Namen

Freitag, 13. Februar 2009

Restaurant ohne Namen Gastronomia Sicura

Beim gelegentlichen Vorbeifahren ist die Location, deren Name wirklich nirgends angeschrieben steht, schon des öftern aufgefallen. Sie befindet sich an der Solothurnerstrasse gleich gegenüber der Einmündung Meret Oppenheim-Strasse. Von aussen betrachtet sieht das Restaurant ohne Namen mehr wie ein kleiner Quartierladen mit Fleischtheke denn wie ein Gourmet-Tempel aus. Doch vor der Theke hat es zusätzlich ein paar Tische und in der Auslage lassen sich frisch zubereitete italienische Antipasti ausmachen.

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Nun, da wir uns stets von der Neugier leiten lassen, geht es an diesem Abend ins Restaurant ohne Namen. Der äussere Eindruck hat denn auch nicht getäuscht und wir besetzen umgehend den Tisch direkt vor der Theke mit den vielen Antipasti. Ausser uns sind noch zwei Kids da, welche gerade Teller mit unterschiedlichen Esswaren drauf verzehren. Die Einrichtung ist sehr einfach gehalten. Der Ventilator an der Wand ist wohl noch der schönste Einrichtungsgegenstand. Trotzdem ist der Laden interessant und könnte gerade so gut auch in irgend einer Seitengasse Manhattans liegen. So würde es nicht erstaunen, träfe man hier Tony Soprano mit seinen Kumpels an… Hinter dem grossen Schaufenster sitzend hat man im übrigen beste Aussicht auf die wohl bescheuertste, da extrem gefährlliche, Strassenkreuzung der Stadt. So rechnen wir jederzeit damit, dass es nächstens kracht.

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Die in der Theke feil gebotenen Antipasti lassen auf selbstgemachte italienische Kochkunst schliessen. Die französischsprachige Kellnerin, scheinbar alleine im Restaurant, zählt auf, was es Essbares gibt und verschwindet wieder hinter einem Vorhang, nachdem falafel ein Gericht mit zwei verschiedenen Teigwarensorten und doener ein Gericht mit Pouletfleich an Paprikasauce mit Reis bestellt haben.

Das Essen mundet, wie bereits vermutet, ausgezeichnet. Doch war, wie sich nun herausstellt, nicht eine italienische Nonna am Werke, sondern ein kleiner (ebenfalls französischsprachiger) Mann, der nach der Zubereitung unserer Mahlzeit wohl bereits seinen Feierabend am Nachbartisch genoss. Gekostet hat das Essen inklusive je zweier Bierchen laue CHF 34.00. Ein Preis, der sich wahrlich sehen lassen kann!

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Solothurnerstrasse auf Höhe Meret Oppenheim-Strasse, 4053 Basel

Falafel & Doener

P.S.: Besucht man das Restaurant ohne Namen an einem Freitag, so empfiehlt sich ein Besuch im gemütlichen Artstübli gleich vis-à-vis!

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Restaurant Signori

Freitag, 5. Dezember 2008

Restaurant Signori

Am heutigen Winterabend herrscht in Basel ein wirkliches Sauwetter. Auf dem Weg vom Bahnhof SBB zum Restaurant Signori werden wir regelrecht abgeduscht. Drinnen, im Signori, tut sich noch nicht viel, lediglich ein einziger langer Tisch ist mit den ersten Gästen des Abends besetzt. (Ursprünglich wollten wir nochmals einen Versuch beim Jay’s machen, fanden dann aber die Streichholzschachtel mit der geheimen Telefonnummer nicht mehr… zu schade!)

Wir bekommen einen kleinen Zweiertisch für Raucher zugeteilt. Dieser steht direkt neben einer lustigen Säule mit bunter Keramik und eingesetzten Spiegelstückchen. Uns kommt das spanisch vor: Ist das nun ein italienisches, ein französisches oder ein orientalisches Restaurant??? Die Toilettenanlage macht ganz klar auf französische Brasserie (Milchglasscheiben, Frostfolien etc.) und ist im übrigen fast sehenswerter als das Restaurant selbst. Name und Logo mit herzigem Capeletti-Motiv deuten eher auf eine italienische Herkunft hin und die besagten Spiegelstückchen im Zusammenspiel mit den vielfarbigen Keramiken lassen eine arabische Provenienz vermuten. Von der Decke des Speisesaals hängen mehrere grosse Kronleuchter, welche dem Ambiente eine warme und gemütliche Ausstrahlung verleihen. Ausserdem finden sich weitere Keramikarbeiten mit mosaikartigen Mustern an mehreren Wänden wieder.

Zwischenzeitlich (nach etwa einer Stunde) hat sich das Restaurant gefüllt und die letzten Plätze sind vergeben. Die weibliche Bedienung ist schnell und freundlich. Umgehend erhalten wir die Karte und können aus einem wohltuend kleinen aber feinen Angebot von Speis und Trank wählen.

doener gibt sich heute folgendes: Ein wohlschmeckendes Süppchen mit Meeresfrüchten zur Vorspeise, dann ein Entrecôte auf Tomatenpüree mit Bratkartoffeln als Beilage zur Hauptspeise und Castagnetta (warmer Kastanienkuchen) mit Honigglace zum Dessert. falafel gönnt sich feine Bruschette mit schwarzer Olivenpaste und gehackten Tomaten als Vorspeise, zur Hauptspeise Saltimbocca mit Risotto und Blattspinatbeilage und ein Zwetschgensorbet zum Dessert. Getrunken wurde Bier unbekannter Marke sowie zwei Espressi.

Unser Urteil zum Essen fällt ziemlich bescheiden aus: doeners Gourmet Experience in Sachen Geschmack und Zubereitung war höchstens durchschnittlich und kaum der Rede wert. falafel hat dem nichts hinzuzufügen, was ebenfalls Bände spricht. Für insgesamt rund CHF 155.00 hätten wir etwas mehr des Guten erwartet.

Zum Ausklang des Abends schauen wir noch kurz im neuen artstübli an der Solothurnerstrasse 6 vorbei. Coole Location, weiter so!

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Güterstrasse 183, 4053 Basel

Weblinks
http://www.restaurantsignori.ch

Falafel & Doener

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China Restaurant Lotus Garden

Freitag, 14. November 2008

China Restaurant Lotus Garden

Epilog: Nun, eigentlich sollte es an diesem Freitag Abend zum Inder Jay’s in der St. Johanns-Vorstadt gehen. Doch auch der zweite Versuch von Gourmet Experience, dem Jay’s einen Besuch abzustatten endete bereits wenige Zentimeter hinter der Türschwelle. In einem noch völlig leeren Restaurant wurde uns klar gemacht, dass alle Plätze reserviert seien und am Wochenende eine Voranmeldung dringlichst empfehlenswert sei. Als Wiedergutmachung wurde uns von der untröstlichen Kellnerin ein offenbar streng gehütetes Geheimnis anvertraut: eine Streichholzschachtel mit der aufgedruckten Telefonnummer. Danke, hätten wir sonst nie raus bekommen…

Also auf zum Italiener Da Gianni am St. Johanns-Platz. Das Da Gianni war noch nie auf unserer Liste und ist dennoch stadtbekannt für seine exquisiten Pizzen und somit eine valable Alternative zum Jay’s. Genau was wir beide jetzt brauchten. Nur, auch im guten alten Da Gianni sind alle Plätze vergeben. Verdammi, soll einer doch sagen, dem Gastrogewerbe laufe es nicht! Auch die Finanzkrise scheint keinen Einfluss auf Restaurantbesuche zu haben und überhaupt macht es den Eindruck, die ganze Stadt Basel wolle mit antizyklischem Verhalten die (Gast)wirtschaft retten!?

Etwas gereizt entschliessen wir uns fürs China Restaurant Lotus Garden. Es befindet sich ebenfalls am St. Johanns-Platz und war während unseren 10 Jahren im Quartier niemals Ziel eines Besuchs. Und siehe da…

Das Restaurant ist an diesem Abend gar nicht schlecht besucht und hat tatsächlich noch zwei freie Plätze. Wir werden freundlich an einen Tisch geführt. Die Location ist unspektakulär, aber gemütlich eingerichtet. Die Speisekarte ist typisch chinesisch reichhaltig und macht einem die Auswahl nicht eben leicht (viele Seiten mit durchnummerierten Speisen).

falafel und doener bestellen sich beide zur Vorspeise eine chinesiche Suppe. Zur Hauptspeise gibt es für falafel Rindfleisch und für doener Huhn mit Zitronen-Hongisauce. Beide bestellen gebratenen Reis als Beilage. Getrunken wird ein chinesisches Bier sowie Jasmintee. Das Essen ist wirklich lecker und es gibt (abgesehen von einem quengelnden Kind im selben Raum) absolut nichts auszusetzen. Gekostet hat alles zusammen rund CHF 100.00 und ist somit ziemlich preiswert. Die Bedienung (teils chinesisch, teils einheimisch) ist nett und zuvorkommend. Alles so wie es sein muss.

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: St. Johanns-Platz 20, 4056 Basel

Weblinks
http://www.lotus-garden.ch

Falafel & Doener

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Restaurant boo – a way to asia

Freitag, 10. Oktober 2008

Restaurant boo – a way to asia

Jetzt ist endlich mal wieder Asian Cooking angesagt. Das boo an der Klybeckstrasse 86 macht von aussen einen eher unscheinbaren Eindruck. Generell kann man ja sagen, dass wir mit Asian Cooking im Verlauf der bisherigen Gourmet Experiences überdurchschnittlich gut gefahren sind. Der Asian Way of Life entspricht unseren leckerbissigen Vorstellungen vom Essen. «a way to asia» lautet denn auch die Tagline vom boo. Lassen wir uns deshalb überraschen an diesem herbstmilden Abend im Kleinbasler Klybeck …

Unter Michelangelos «Creation of Adam» nehmen wir unsere Plätze gleich angrenzend zur Küche ein. Dort kann man den Thai-Köchen beim Hantieren mit den Woks zuschauen und sich an den lustigen Häubchen freuen, die sie tragen. Die Bedienung ist äusserst nett und nach längerem hin und her entscheiden wir uns für folgende Konstellation:

doener gibt sich zur Vorspeise Tom Kha Kai (so ne Suppe) und zur Hauptspeise Thai-Nudeln. falafel bestellt F-Rollen (Frühlingslollen) zur Vorspeise und ein Rotes Curry mit Rindfleisch zur Hauptspeise. Getrunken wird das hinlänglich bekannte Singha-Bier. Anschliessend keine Espressi und kein Dessert, da uns heute mal nicht danach zumute ist.

Nun, es hat uns sehr gut geschmeckt. Die Tatsache, dass doener seine Vorspeise erst bekommt, als falafel bereits alle F-Rollen verdrückt hat, gibt natürlich Punkteabzug bei der wirklich netten Bedienung. Dass sich falafel an einer superscharfen Gewürzschote die linke Zungenseite verbrennt, jedoch nicht. Das Ambiente ist in Lieblosigkeit gehalten, was aber nicht weiter stört. Das Essen kommt auf insgesamt CHF 73.80 zu stehen.

Benotung in Görpsli-Punkten

5.gif Ambiente
3.gif Essen/Genuss
5.gif Bedienung
4-5.gif Preis
4-5.gif Anzahl Görpsli total

Adresse: Klybeckstrasse 86, 4057 Basel

Falafel & Doener

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